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Sanierung Schiessplatz Rehalp, Zollikon und Zürich

Ecosens AG - Referenzen

Altlasten

Sanierung Schiessplatz Rehalp, Zollikon und Zürich

Erfolgreiche Sanierung einer Schiessanlage in sensibler Umgebung

Die über 100jährige Nutzung der Schiessanlagen Rehalp in den Gemeinden Zürich und Zollikon führte dazu, dass Anreicherungen im Boden und noch erheblicher im Untergrund mit Blei (Pb) und Antimon (Sb) entstanden sind. Die im Auftrag der Gemeinde Zollikon durch die Ecosens AG durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, dass im Bereich der Kugelfänge und deren nahen Umgebung starke Schwermetallbelastungen vorliegen. Es bestand die konkrete Gefahr, dass die Schadstoffkonzentrationen im Hangwasser ansteigen. Eine Gefährdung des Grundwassers und eine nachteilige Beeinträchtigung des sensiblen Naturschutz- und Feuchtgebietes und des im Tobel verlaufenden Wehrenbach war nicht auszuschliessen.
Aufgrund der Blei- und Antimon-Emissionen wurde der 300 m Kugelfang vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) als sanierungsbedürftig eingestuft.
Auf der Grundlage des genehmigten Sanierungs- und Entsorgungskonzeptes wurde die Ecosens AG von der Gemeinde Zollikon und Grün Stadt Zürich mit der Fachbauleitung bei der Sanierung beauftragt. Ziel der Sanierungsarbeiten war es, das Material mit Bleigehalten von mehr als 1'000 mg/kgTS zu entfernen und gesetzeskonform zu verwerten oder zu entsorgen. Ein vorrangiges Ziel war es auch, den vorhandenen Wasserhaushalt innerhalb der Sanierungsfläche so wenig wie möglich zu stören, sodass weiterhin ein nahezu unverändertes Feuchtbiotop gewährleistet ist.
Die Lage der Schiessanlagen an einem steilen Gelände erforderte zunächst den Bau einer Piste, über welche sodann das Abbruch- und belastete Aushubmaterial auf einem höher gelegenen Installationsplatz zur weiteren Bearbeitung zwischengelagert wurde. Im Zeitraum von 5 Monaten (Mai bis Ende September 2011) wurde zuerst der Oberboden abgetragen, anschliessend die Scheibenstände abgebrochen und sodann das belastete Erdreich ausgehoben, triagiert und zur Verwertung abgefahren. Die Triagierung erfolgte einerseits mittels XFR-Messungen vor Ort und durch nasschemische Analytik im Labor.
Zur erforderlichen Erfolgskontrolle wurden Probennahmen auf den Aushubsohlen durchgeführt, deren Ergebnisse durch das AWEL kontrolliert und genehmigt werden mussten. Mit Abschluss der Erfolgskontrolle konnten die Aushubbereiche anschliessenden mit sauberem Aushubmaterial wieder verfüllt und das das Gelände rekultiviert werden. In Zusammenarbeit der stets mitwirkenden ökologischen und bodenkundlichen Baubegleitung war es hierbei die Aufgabe, die Endgestaltung der Geländeform, Begrünung, Wasserflächen, Bewirtschaftbarkeit und Zielvegetation entsprechend dem Sanierungsprojekt umzusetzen. Mit der erfolgreichen Sanierung sind zukünftig keine negativen ökologischen Auswirkungen zu erwarten.

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